Die Kunstglaserei Nuova Vetreria Artistica wurde 1958 von Otello Cav. Bianconi und einer Gruppe junger Freunde ündet, die den Aufbau ihrer neuen Firma mit viel Enthusiasmus in Angriff nahmen, und dabei allein auf ihre handwerklichen Fähigkeiten, sowie den Vorsatz, qualitativ hochwertige Produkte herzustellen, setzen konnten.



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Dank der Ausdauer und der unternehmerischen Fähigkeiten von Otello Cav. Bianconi - "das Glas ist fest in meiner DNA verankert" – nimmt die Nuova Vetreria Artistica heute einen Sonderplatz in ihrer Branche ein und arbeitet erfolgreich mit den renommiertesten italienischen und internationalen Einrichtungsfirmen zusammen.



Herausragende Unternehmen 2007
Ein Fest zum
fünfzigjährigen Firmenjubiläum





....Auszug aus dem Artikel 'io L'IMPRESA FORLI'-CESENA CNA '08'


Dieses Jahr feiert die Nuova Vetreria Artistica aus Case Castagnoli, einem Zentrum des heimischen Gewerbes, ihr fünfzigjähriges Bestehen. Gefeiert wird ohne großen Pomp, ganz im Stil des Firmengründers. “Wir haben ein Fest organisiert, in erster Linie, um uns bei allen Mitarbeitern, Partnern und Kunden zu bedanken, die diesen großen Erfolg für unser Unternehmen möglich gemacht haben. Ein Fest, dass allen Gästen Gelegenheit bietet, in geselliger Runde Erfahrungen und Erinnerungen auszutauschen, über die Arbeit, die Zusammenarbeit und die Freundschaften mit Kollegen, die ebenfalls in der faszinierenden Welt des Glases und damit der Kunst und des Designs tätig sind, und dadurch eine stimulierende Interpretation ihres Umfeldes erleben. Und für die Zukunft? "Den begonnenen Weg weiter gehen und ausbauen – so lautet der Vorschlag von Otello Bianconi – wenn möglich, mit etwas mehr Sicherheiten. Ich weiß sehr wohl, dass Politiker ein anderes Zeitverständnis haben als Unternehmer. Aber nun ist es für die Politik mehr denn je an der Zeit, anstehende Probleme in Angriff zu nehmen und zu lösen, um einen wirtschaftlichen Aufschwung zu fördern". Eine Wende ist also erforderlich, auch um Mut und Vertrauen zu schaffen, für jene, die die Zukunft mitgestalten sollen. Wie Sara und Samuele, die Kinder von Otello Bianconi, die seit Jahren im Betrieb mitarbeiten. "Ich habe viele Opfer gebracht - so Otello – und ich sehe, dass auch meine Kinder Opfer bringen. Als sie heranwuchsen, war ich mir nicht immer sicher, ob sie auch wirklich in die Firma einsteigen würden. Aber sie haben es getan, und ich sehe, dass sie es mit vollem Einsatz tun".

Hr. Otello Cav. Bianconi ein halbes Jahrhundert Designerglas

Die Vetreria Artistica (heute Nuova Vetreria Artistica) wurde 1958 gegründet, spezialisierte sich auf die Bearbeitung von Flachglür den Einrichtungssektor und ha führende Stellung auf diesem Sektor konsolidiert. Das Unternehmen aus Cesena beschäftigt fünfzig Mitarbeiter und arbeitet mit den renommiertesten Firmen der Einrichtungsbranche zusammen. Eine Marktnische dieser Art stellt ganz besondere Anforderungen, und der Erfolg basiert auf einer zukunftsorientierten Unternehmensphilosophie, in deren Mittelpunkt die ständige Suche nach neuen Lösungen steht. Denn nur, wer auf dem neuesten Stand der Technik und der Technologie steht, kann sich an der Spitze halten. Ursprünglich war es nicht so sehr die Leidenschaür das Glas, die Otello Bianconi an den Ofen brachte, sondern vielmehr die Armut. Damals war er ein Kind von 11 Jahren – diesen Monat wird er 70 (Alles Gute!). Otello Bianconi, Jahrgang 1938, aus Rontagnano di Cesena, ein sportlicher, dynamischer Mann mit einem symphatischen Lächeln. Gerade ist er von einem Besuch auf dem Internationalen Möbelsalon aus Mailand zurückgekehrt. "Aus beruflichen Gründen, und im Besonderen, um die derzeitige Marktsituation besser einschätzen zu können, mit dem starken Euro, dem hohen Erdölpreis, der besonderen politischen Lage. Jetzt muss man schneller sein als die anderen, um nicht an Terrain zu verlieren und auf dem internationalen Markt punkten zu können.” Bianconi trifft diese Feststellung mit Gelassenheit, ruhig wie immer; er weiß um die Bedeutung der derzeitigen Situation. Sein Lebenslauf ist beispielhaft, geprägt von Leidenschaft und Liebe zur Arbeit, ringt dem Zuhörer Respekt und Bewunderung ab für einen Mann, der es als Unterneh& nf Jahrzehnte verstanden hat, Handwerk und Technologie auf einen Nenner zu bringen. Aber gehen wir der Reihe nach vor: "Mit 11 Jahren habe ich mich für das Glas entschieden, und schon bald die Erfahrung gemacht, dass man diese Arbeit nicht aus düchern lernen kann, sondern nur durch die Praxis. Ich begann meine Lehre in der Glaserei Buda in Cesena. Mit 14 konnte ich schon leidlich gut schleifen und wechselte zur Glaserei Tombari nach Pesaro. Dort traf ich Mitarbeiter der Kunstglaserei Ava (Azienda Vetraria Artistica), die heute unter der Bezeichnung Ilva bekannt ist. Im Zuge dieser und anderer Erfahrungen beschloss ich, zusammen mit drei Freunden aus Cesena (Riccardo Guerra, Benito Renzi und Arnaldo Casotti), eine eigene Firgründen. So entstand die Vetreria Artistica in der Via Marinelli. Wir schrieben das Jahr 1958. Die ersten Aufträge kamen aus der Baubranche (Fensterglas), aber mit dem Aufschwung der Möbelindustrie um Forlì, Cesena und San Marino verlagerte sich unsere Tätigkeit zunehmend auf den Einrichtungssektor. Damals gab es keine automatisierten Fertigungsanlagen wie heute. Alles wurde handwerklich gefertigt – mit viel Mühe und Schweiß, in unzähligen Stunden harter körperlicher Arbeit. Dafür wurden wir jedoch mit den ersten Erfolgen und einer ständig wachsenden Zahl von Kunden belohnt." Otello Bianconi lässt seine Erinnerungen weiter schweifen ... "Die Wirtschaftskrise traf zu Beginn der 70er Jahre auch viele Firmen unseres Einzugsgebietes mit voller Wucht, und auf der Suche nach neuen Kunden zog es mich wieder in Richtung Pesaro, wo die Möbelindustrie solide Wurzeln hat. Und was entdeckte ich? Dass man im harten Konkurrenzkampf nur mithalten kann, wenn man sich den technologischen Fortschritt zu Nutze macht. Wir zogen also in das Gewerbegebiet von Case Finali um, wo wir mehr Platz zur Verfügung hatten.” Der Glashärteofen – hier wird die Glasplatte zu hochwertigem Sicherheitsglas – das Maximum, was mit der heutigen Technologie erreicht werden kann.


"Wir decken eine bedeutende Marktnische mit der Bearbeitung von starkem Flachglas ab. Jedes Projekt stellt uns vor neue Herausforderungen. Wir arbeiten praktisch zu hundert Prozent im Auftrag dritter und bieten eine diversifizierte Produktpalette für die Sparten Einrichtung, Einrichtungszubehör und Büroausstattung an. Unsere Produktionstruktur ist praktisch komplett und reicht vom Schneiden der Glaspla&ber das Schleifen, Sandstrahlen und Lackieren bis zum Tempern. Ein Standard, den wir dank jahrelang&hsamer Arbeit erreicht haben, und den unsere Auftraggeber (u. a. Cattelan Italia, Fiam Italia, Fontana Arte, Simon International) mit absolutem Vertrauen honorieren. Als Pioniergeist habe ich stets auf ein Mehr an Qualität und auf innovative Technologien für die Industrieproduktion mit handwerklichen Merkmalen gesetzt, also auf technische Perfektion und Kreativität (der Schauraum, dem Bianconi seine wenigen freien Stunden widmet, lohnt einen Besuch - Anm.d.R.). Meine Projekte für die Zukunft? Niemand sollte sich auf seinen Lorbeeren ausruhen - der Schlüssel zum Erfolg heißt Innovation, und das gilt für das Produkt, den Prozess, den Vertrieb und den Kundendienst. Der Konkurrenzkampf wird zusehends härter. Die beste Verteidigung ist da der Angriff, und in diesem Sinn haben wir auf zwei Schwerpunkte gesetzt: Einerseits die zusätzliche Konsolidierung unseres Markenzeichens auf dem Markt, unter anderem auch mit Projekten von renommierten Designern wie Simon Gavina, Renzo Piano und Philippe Starck, um nur einige zu nennen. Andererseits die Forcierung der Innovationsarbeit, um unsere technologische Vorrangstellung in der Branche abzusichern". Typisch Otello Bianconi, 70 Jahre, die man ihm nicht ansieht, wissensdurstig, unermüdlich, mit seinem Hang zur Perfektion. Und wer ihn auf der Arbeit erlebt hat, oder privat kennt, weiß diesem Erfolgsrezept weitere Zutaten hinzuzufügen - besonnener unternehmerischer Wagemut, Ausdauer und viel Menschlichkeit. 2003 wurde er vom italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi mit dem Ehrentitel eines Cavaliere ausgezeichnet. Seine Hoffnung ist, dass das, was von Wirtschaft und Institutionen konkret erreicht wurde, auch für die Zukunft umgesetzt wird. Und auf den Einwand, dass diese Arbeit gefährlich oder gesundheitsschädlich sein kann, reagiert er gewöhnlich mit einem freundlichen Lächeln und der Antwort, dass alle Glasbläsermeister alt werden. Glas tut gut, und am besten ist es von Linea Azzurra.


Franco Moscatelli

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